Auch in der Fledermausschutzzeit kann man in der Tiefe unterwegs sein: Hier vor der Einfahrt zur "Langen Tour" im Dorothea Stolln von Annaberg-Buchholz (Erzgebirge), eine Tour im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung mit Übernachtung in Geyer.
Eines der Langzeitprojekte im Südharz: Die Questenhöhle. Dieses reizvolle Objekt hat Potenzial für viele Fragen der Höhlen- und Karstforschung. Neben dem Standard-Monitoring werden hier auch die Laugdecken und die schrägen Wandflächen exakt vermessen. An einigen Stellen geht das bequem auf dem Höhlensee vom Schlauchboot aus.
Das Pfingstcamp 06.-09.06.2025 war insbesondere für die jungen Speläologen eine gute Gelegenheit, die bereits vergangenen, aber auch die aktuellen Höhlen-Projekten unseres Vereins im Südharz und im Kyffhäuser kennen zu lernen. Der Einladung zum Camp waren neben den Vereinsmitgliedern und dem Gründer der Gruppe auch junge Höhlenfreunde gefolgt, um sich mit der Forschung im Sulfatkarst vertraut zu machen. Befahren wurden Höhlen um Uftrungen (Diebeshöhle, Heimkehle, Josefsschacht, Spatenberghöhle) und um Questenberg (Questenhöhle, Ziegenschwanzhöhle, Abrissklüfte) sowie am Nordrand des Kyffhäuser-Gebirges (Schusterhöhle, Numburghöhle, Numburgspalte). Der Campingplatz am Stausee Kelbra war für die Unternehmungen ein guter Ausgangspunkt.
Die Berge in der norditalienischen Provinz von Vicenza beheimaten einige der imposantesten Höhlensysteme Europas. Zusammen mit Freunden aus dem TDN und TCDM haben wir sie im Februar besucht.
Durch einen befreundeten Architekten der Stadtverwaltung Hohnstein, erfuhr ich von der eventuellen Sanierung des Stollen, der den Dorfbach durch Hohnstein führt.